Hochsommer, Sportplatz, EBM und die realistische Chance, dass am Sonntagmorgen nicht mehr alle Bewegungsabläufe funktionieren: Das Familientreffen geht 2026 in seine 19. Runde. Vom 9. bis 12. Juli wird Sandersleben wieder zum Treffpunkt derjenigen, die bei „familiär“ nicht an Kaffeekränzchen denken.
Krankheit als Konzept, Pop als Störung, die Kombi als Medizin: Bei der neuen Veröffentlichung von Philipp Münch versteht sich der Titel nicht nur als hübsches Etikett. Die EP Krankpop erscheint am 23. Juni über Ant-Zen digital sowie als quadratische 7"-Vinyl; zwei Tracks sind bereits vorab verfügbar.
Sind Menschen, Maschinen, Gedanken, Geräusche und sämtliche Stoffe wirklich voneinander getrennt – oder entspringt alles derselben Quelle? Genau diese Frage steht im Zentrum von Mono Substance, dem kommenden Album von Amorphous. Mit Devour gibt es den ersten ungekürzten Vorboten.
Seit Jahren geistert das Gerücht durch die Szene, Daniel Myer (Haujobb) und Jean-Luc De Meyer (Front 242) hätten ein gemeinsames Projekt gegründet und würden zusammen Musik machen. Doch: Bis dato gab es weder offizielle Informationen noch hörbare Resultate. Aber: Jetzt wird es offenbar ernst.
Das Fourscher steht für Verlässlichkeit – Überraschungen gehören trotzdem dazu. Auch 2026 lädt das Festival in den Erfurter Club From Hell, wobei die ersten fünf bestätigten Acts bereits zeigen, wohin die Reise Anfang November gehen wird (und muss).
This Morn’ Omina feiern ihr dreißigjähriges Bestehen. Ein passender Anlass für das belgische Ritual-Industrial-Kollektiv, wieder einen Schritt nach vorn zu gehen und einen intensiven Blick zurück zu gewähren: Auf einem neuen Label, mit Vestiges – 30 Years Of Ritual Sound (1996–2026).
Mehrdeutigkeit ist selten ein beliebtes Verkaufsargument. Aber Pyrroline machen sie zum Albumtitel. Auf Ambiguity untersucht das Duo die Risse in einer Welt, in der Gewissheiten zunehmend an Stabilität verlieren. Das sechste Studioalbum erscheint am 17. Juli als Digipak-CD über Electro Aggression Records.
Wenn sich zwei Künstler zusammentun, die seit Jahren zu den markantesten Figuren ihrer Nischen zählen, kann das Ergebnis nur besonders sein. Vor der Single We Come Alive haben sich The Hacker und Rein offenbar gesucht – und zum Glück gefunden.
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