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WGT 2026: Wave-Gotik-Treffen mit großen Namen im Programm

Kaum war der Sommer passé, warf das Wave-Gotik-Treffen 2026 erste lange Schatten voraus. Die Veranstalter überraschten mit mehreren sehr frühen Wellen von Bestätigungen für ihr WGT – und klangvollen obendrein: Einstürzende Neubauten und Front Line Assembly sind unter anderem gesetzt. Leipzig ruft!

Das traditionsreiche Pfingstfestival (2026 vom 22. bis 25. Mai), das sonst gerne bis ins Frühjahr hinein mit Geheimnissen spielt, präsentiert sich diesmal ausgesprochen vorfreudig. Noch deutlich früher als im letzten Jahr legen die Booker los. Gut so, denn die anderen Großevents der Szene haben sich auch schon positioniert.

Erste Bands für das Wave-Gotik-Treffen 2026

Erste Augenmerke gelten den britischen Industrial-Pionieren Portion Control sowie Front Line Assembly aus Vancouver (Kanada), die ihre legendäre Wax-Trax-Ära mit Hits wie Provision, Iceolate oder No Limit wieder aufleben lassen. Und Einstürzende Neubauten, jenen Ikonen des klanggewordenen Chaos, die wie kaum eine andere Band die Verbindung von Kunst, Geräusch und Subversion geprägt haben.


Seit weit mehr als vier Jahrzehnten dekonstruieren Blixa Bargeld & Co. Musikbegriffe und Hörgewohnheiten, schlagen Funken aus Stahl und Rhythmus aus Zersetzung. Was in Berliner Kellern begann, ist längst Weltkulturerbe des Experimentellen. Auf der Bühne verwandeln die Neubauten jedes Objekt in ein Instrument – Metallplatten, Rohre, Bohrer. Klanggewordene Industrie. Beim WGT 2026 in Leipzig bietet sich eine der selten gewordenen Gelegenheiten, die Energie live zu erleben.

Schon 136 bestätigte Acts für das WGT 2026

Zu weiteren bereits bestätigten Acts zählen:

Ah Cama-Sotz (B)
Armageddon Dildos (D)
Ash Code
(I)
Autodafeh
(S)
Bestial Mouths
(USA)
Black Dahlia (AUS)
Cat Rapes Dog (S)
Clan Of Xymox (NL)
Covenant
(S)
Creux Lies
 (US)
DAF
(D)
Das Ich (D)
Digital Drvgs (USA)
Ductape (TR)
Fliehende Stürme (D)
Gulvøss (D)
Hackedepicciotto (D)
Ist Ist (UK)
KiEw (D)
Kim Wilde (GB)
Kompromat (F)
Leæther Strip (DK)
Minuit Machine (F)
MS Gentur + Sven Phalanx (D)
Myrna Loy (D)
NordarR (D)
Noromakina (CO)
Nuovo Testamento (USA)
Pankow (I)
Patenbrigade: Wolff (D)
Pink Turns Blue (D)
Qual (UK)
Rein (S)
Rotersand (D)
Scratch Massive (F)
She Past Away (TR)
Soft Vein (USA)
Spit Mask (USA/D)
The Devil And The Universe (A)
The SPKtR/SPK (AUS/NZ)
The Underground Youth (UK)
Trans-X (CDN)
Triarii (D)
Tyske Ludder (D)
Zanias (AUS)

Ein internationales Feld, das elektronische Düsternis und Härte, Post-Punk und Dark Wave in ihren verschiedensten Nuancen vereint. Und vor waschechtem 80er-Pop keinen Halt macht. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. Das Wochenende kostet 190 Euro (20 mehr als zuletzt), die Obsorgekarte für Camper mit Zelt schlägt mit 50 Euro zu Buche. Wohnwagenstellplätze und Parken auf dem agra-Parkplatz kosten wie immer extra.

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WGT EBM Warm-Up als Auftakt

Traditionell beginnt das Leipziger Pfingst-Wochenende schon einen Tag früher. Auch 2025 öffnet das WGT EBM Warm-Up seine Tore – diesmal am 21. Mai 2026 im Felsenkeller Leipzig. Der Abend ist längst mehr als ein Einstimmungsevent: ein Pflichttermin, bei dem sich Körper auf Betriebstemperatur bringen. Mit alter Schule und neuer Energie. Eine erste Bestätigungen gibt es mittlerweile auch: Damage Code (Carlos GrabStein und Ben Montes) lassen ihre mitreißende Mischung aus roher EBM und Industrial-Punk mit hohem Live-Faktor vom Stapel. Ein echtes Erlebnis! Weitere Acts werden auch hier nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ein Festival wie kein anderes

Seit 1992 verwandelt das Wave-Gotik-Treffen die Messestadt an Pfingsten in ein Gesamtkunstwerk aus Klang, Stil und Lebensgefühl. Über Hunderte Bands, Lesungen, Ausstellungen, Mittelalter-Märkte, Clubnächte und spontane Begegnungen zwischen Menschen aus aller Welt entsteht ein temporärer Kosmos – ein Festival, das mehr ist als Musik: ein Ritual, ein Rückzugsort und Statement.


Das Besondere: Das WGT verteilt sich über die gesamte Stadt. Von der Agra-Halle über den Felsenkeller, das Heidnische Dorf bis hin zu versteckten Kirchen, Galerien und Theatern entstehen Räume, in denen sich EBMer, Noise-Freaks, Goths und Klangforscher aller Art zu Hause fühlen. Von jeher schätzen WGT-Gäste die Offenheit des Konzepts – keine Mainstream-Kulisse, kein Massenlärm, sondern eine sich selbst tragende Gemeinschaft und viel Raum für neue Entdeckungen.


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