Das Fourscher steht für Verlässlichkeit – Überraschungen gehören trotzdem dazu. Auch 2026 lädt das Festival in den Erfurter Club From Hell, wobei schon die ersten bestätigten Acts längst zeigten, wohin die Reise Anfang November gehen wird (und muss). Mit den letzten beiden Buchungen ist das Line-up jetzt komplett.
Bämm! DER Australier mit den vielen Gesichtern kommt in die thüringische Landeshauptstadt: David Thrussell. Und er wird nicht nur mit seinem ältesten und hierzulande wohl bekanntesten Projekt auf der Bühne stehen. Geplant sind Auftritte sowohl von Snog als auch Black Lung. Die Fourscher-Veranstalter: „Wir sind einfach happy und freuen uns, denn es gibt sicherlich viele, die David noch nicht live sehen konnten. Das mussten wir ändern.“ Danke, wir freuen uns mit.

Snog live
Weitere Überraschungen im Line-up
Und besonders ein weiterer Name im Programm dürfte bei vielen für hochgezogene Augenbrauen sorgen: Individual Totem. Live-Auftritte der deutschen Electros sind seit Jahren eine absolute Seltenheit. Umso bemerkenswerter ist die Bestätigung für dieses herzallerliebste Familientreffen, zumal die Band in den vergangenen Jahren auch schwere persönliche Verluste verkraften musste. Allein deshalb dürfte der Gig zu den wichtigsten Programmpunkten des Wochenendes zählen.

Mildreda kommen mit neuem Material zum Fourscher 2026 nach Erfurt
Fast schon das andere Extrem verkörpern dagegen Mildreda. Die Belgier gehören mittlerweile derart selbstverständlich zum Fourscher-Kosmos, dass ihre erneute Verpflichtung, dann mit Songs von ihrem neuen Album, beinahe schon als Running Gag durchgeht. Kaum ein Jahr vergeht ohne eine Verbindung zwischen Festival und Band – und vermutlich würde sich ein Teil des Stammpublikums sogar Sorgen machen, wenn Jan Dewulf und Didier Salvatore plötzlich einmal nicht auf dem Billing stünden.
Live- und DJ-Programm in Erfurt
Mit This Morn’ Omina wurde zudem eine weitere belgische Institution verpflichtet. Das Ritual-Industrial-Kollektiv feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen und dürfte mit seinen hypnotischen Tribal-Rhythmen und zeremoniellen Klanglandschaften bestens ins Fourscher-Universum passen. Ebenfalls bestätigt sind die Rhythm-&-Noise-Veteranen Heimstatt Yipotash sowie der Amnistia-Ableger Polykoptr. Unlängst kamen zudem KIFOTH und die nach knapp 30 Jahren für das letzte Familientreffen ausgebuddelten Manipulation (kleiner Clubhit damals: Feel The Same) zum Programm hinzu.
Das Fourscher Festival, supportet by VOLT, bleibt damit auch 2026 seiner Linie treu: kein Event für die großen Schlagzeilen, sondern für familiäres Flair, kleine Szene-Lieblinge und Künstler, die andernorts zu Unrecht unter dem Radar fliegen. Deshalb schon jetzt den 7. und 8. November freihalten! Wer die vergangenen Ausgaben kennt, weiß zudem: Auch zünftige Partys mit den besten DJs der Welt gehören auch zum Pflichtprogramm. Der Ticket-Vorverkauf läuft.
