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Geistform United Radiations Rezension -
Ekstatischstes der aktuellen Releases von Hands Productions ist das nunmehr siebte Album des unter dem Pseudonym Geistform seit 2002 tätigen Barceloners und Hardware-Wizards Senior Rafael Espinosa. Drapiert werden hypnotisch-analoge Beatschleifen für gehobene Ansprüche mit monolithischer Rhythmik. Das aufregende Sounddesign lässt es überall knistern und pulsieren und ist frisch wie ein Gänseblümchen. Distortion und analoges Rauschen fehlen natürlich auch nicht, womit er sowohl in der Drum’n’Noise- als auch der Minimal-Techno-Szene ein veritables Ansehen genießt. In letzterer hängt dies sicher auch mit seinem energetischen Robot-Electro-Seitenprojekt Univac zusammen. Univac erinnert angenehm an den Frankfurter Titan der Töne, Anthony Rother, und stellt in Espinosas Diskografie bereits fünf EPs. 

Hören wie Gott in Spanien


United Radiations ist komplexer, will bewusst gehört werden, um sich komplett entfalten zu können. Bewusstseinserweiternd sind auf dem Album neben dem Dancefloor-Hit Vertical Horizon auch das in Trance versetzende Tundra und das komplexe und willenlos machende Gravitaciyn. Einziges Manko ist die Anzahl der Tracks dieser Doppel-CD: umfangreiche 25 (in Worten: fünfundzwanzig)! Dann doch lieber jährlich ein Album, statt nach drei Jahren von dieser feudalen Opulenz überwältigt zu werden. Aber ein echtes Negativkriterium ist dies natürlich auch nicht, denn ich oinke vor Vergnügen.

[2019] [Hands Productions]
Text: Daniel Karoshi

8Editor's rating



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