fbpx

.
A Spell Inside Masterplan – Rezension -
Seit 1989 treiben sich A Spell Inside in der dunklen Musikszene herum. Fünf Jahre ließen sich die Neusser Zeit, um einen Nachfolger zur DAC-Nummer-eins Autopilot zu kreieren. Masterplan heißt das am 7. Juni erscheinende Scheibchen, das seinen Namen durchaus zu Recht trägt. Bereits der Opener beweist Qualitäten eines Ohrwurms: Break schleicht sich mit eingängigem Refrain in bester Synthpop-Manier in den Gehörgang – und, ja, man nimmt Mel Row durchaus ab, dass sein Herz für die Angebetete brechen würde.
Das zuckersüße Outro des Songs und der aufkommende Gedanke, dass irgendjemand direkt A Spell Inside und Assemblage 23 zusammen buchen sollte, entlassen den Hörer positiv gestimmt in das nun folgende Fehlermeldung. Auch bei diesem Stück punktet das Trio mit dem Refrain, nicht unbedingt textlich, sondern melodisch. Der Songtext ist auf Deutsch, was sprachlich eine holprige Sache sein kann und es schließlich nicht einfach macht, so richtig mit dem Song warm zu werden.

Nicht zu seicht, Ziel erreicht


Wer seiner melancholischen Grundstimmung einen Song zuweisen möchte, ist mit Ballerina‘s Poem gut beraten. Mit ebenso süßer Melodiespielerei wie beim Opener geht es bei Rise weiter. The Grand Masquerade ist ganz nett, aber eben auch nur nett. Als Anspieltipp sei an dieser Stelle Hate Me angeführt. Schön, etwas traurig und ruhig wirkt es wie ein kleiner Ausreißer auf Masterplan. Track Nummer elf, Hundred Years, ist empfehlenswert für die Fraktion, die am Samstagabend eine Runde tanzen gehen möchte.

Fazit: Liebevoll gebasteltes Album mit liebevoll geschmiedeten Melodien und Ohrwurmgarantie. Wer auf Mitsingrefrains steht, der wird das neue Album von A Spell Inside mögen. Es scheint, als war es der Masterplan, eine Platte mit den eingängigsten Choruses des Jahres 2019 zu schreiben.

Text: Josie Leopold

[2019] [Scanner]



7.5Editor's Rating


facebook.com/aspellinside.band/

logo poponaut

amazon button

.

Verpasse keine wichtigen News und Clips oder neue Interviews, Reviews und Features!
Der VOLT-Newsletter erreicht dich fortan in regelmäßigen Abständen per E-Mail.

Newsletter:



VOLT Tonzone 11/22

 

Jeden Monat ein fetter neuer Mix für die VOLT-Community – das war mal der Plan. Aber wie es so ist und wie es dann so kommt: die liebe Zeit, die Release-Flaute während Corona ... hätte, wäre, wenn doch nur. Dennoch: Was Neues aus der VOLT Tonzone ist seit Monaten, ja Jahren, überfällig gewesen.

Deshalb Schluss mit den Ausflüchten – und her mit der Mische! 70 Minuten Gehämmer und Geknirsch, Gefrickel und Gedrön, Gedudel und Genuss. Der Sound zu den Features auf dieser Website, Aktuelles und schwer Empfohlenes zwischen Techno-Industrial, EBM, Dark Electro und Cold Wave in the mix. Play at maximum volume!


Tracklist VOLT Tonzone 11/2022:
The Soft Moon - Answers
General Dynamics - Interrogation Sequence
Terence Fixmer - Corne de Brume
Chris Liebing - Another Day (Radio Slave Remix)
Vexillary - Come As Your Madness
Buzz Kull - Fascination
Blac Kolor - Haka
Thorofon - Too Bright
Konkurs - Mind Stimulant
Mortaja - Smashed
TC75 - Words
Local Suicide - High Buildings w\ Lee Stevens (Die Selektion Remix)
Rina Pavar - The Things We Hide
Röyksopp - Me&Youphoria
Gin Devo - Only For Moments
Object - Hidden Perceptions
Spherical Disrupted - Adrastea (B)


Zu den früheren Mixen geht's hier

fourscher 2022 festival

 

Drei Tage noch, dann wird in das Fourscher Festival reingefeiert. Das Warm-Up mit DJ dRiLL ist zugleich Geburtstagsparty für Schuby, einen der beiden Veranstalter. Die Tickets dafür sind restlos verkauft, für das zweitägige Live-Spektakel können Kurzentschlossene aber noch Karten an der Abendkasse kaufen.

Syzygyx Josh Clark tot

 

Josh Clark, bis zum vorletzten Album Fading Bodies (2019) musikalischer Kopf von SYZYGYX, ist tot. Seine Ex-Partnerin Luna Blanc, die zuletzt solo agierte, verkündete die traurige Nachricht am Mittwochmorgen über die Sozialen Medien.

Depeche Mode Tickets 2023 Vorverkauf

 

Der Ticket-Vorverkauf für die Memento Mori Tour 2023 von Depeche Mode hat begonnen. Am Mittwoch konnten Inhaber eines Paypal-Accounts bereits auf limitierte Kontingente aller Kategorien zugreifen. Die Preise für die Karten rangieren etwa zwischen 80 und 140 Euro und gestalten sich nur unwesentlich höher als vor fünf Jahren, liegen zudem deutlich unter denen anderer Weltstars, die zuletzt deutsche Stadien beehrten.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.