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Sascha Lange und Dennis Burmeister, Autoren und Herausgeber der Bestseller Depeche Mode Monument und Behind The Wall. Depeche Mode-Fankultur in der DDR, haben Herzblut und monatelange Arbeit in ein weiteres Buch gesteckt, das am 1. April im Ventil Verlag erscheint: Our Darkness. Gruftis und Waver in der DDR.

Es thematisiert auf 240 farbigen Seiten und gespickt mit Erinnerungen von Zeitzeugen und vielen Interviews – wenig überraschend bei diesem Titel – die „Schwarze Szene“ der Achtzigerjahre in der Deutschen Demokratischen Republik. Denn die Musik von The Cure, Joy Division, The Sisters Of Mercy oder Anne Clark ließ sich von Mauern nicht bremsen, sickerte mit ihrer Mode und Ästhetik auch in den Arbeiter- und Bauernstaat ein, inspirierte und faszinierte Tausende Jugendliche.

In der Info zum Buch heißt es: Aus geschmuggelten Bravos und dem Jugendradio DT64 suchten sich Jugendliche in der DDR ab Mitte der Achtziger ihre Informationen zur Waver- und Grufti-Jugendkultur zusammen, bastelten sich in vielen Stunden ihre eigenen Interpretationen des Outfits und schufen sich eine eigene, selbst geschaffene kulturelle Heimat. Auch die zahlreichen Anfeindungen durch Faschos und den DDR-Sicherheitsapparat konnten die Ausbreitung dieser Jugendkultur nicht stoppen.

Legendärer Höhepunkt war am 4. August 1990 das erste Konzert von The Cure in der DDR. Zwei Monate später gab es den Staat schon nicht mehr, dafür knapp zwei Jahre darauf das erste WGT (damals noch Wave-Gothic-Treffen ausgeschrieben) in Leipzig, das Our Darkness. Gruftis und Waver in der DDR von Lange und Burmeister beschließt.

Lesung: Am Mittwoch, dem 18. Mai 2022, liest Sascha Lange ab 20 Uhr im UT Connewitz, Leipzig, aus seinem Buch.

 


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