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15 Jahre hat der Techno-Industrial-Bastard Evolution schon auf dem Buckel; nach dessen Release verlegte sich Chris Liebing eher auf Kleinformate und Kollaborationen. Mit Burn Slow kann das Urgestein aus der Peripherie der Frankfurter Clubszene nun aber endlich wieder einen klassischen Longplayer vorweisen. Und was für einen! Allein die Namen der Gastmusiker lassen aufhorchen: Gary Numan, Polly Scattergood und Cold Cave sind unter anderem mit am Start. Und auch Liebings neues Label ist Musik in den Ohren: Burn Slow erscheint am 7. September bei den legendären Mute Records.

Drei Tracks darf man sich bereits zu Gemüte führen:







„Ohne es damals bemerkt zu haben, kam eine Menge der Musik, die ich mochte, von nur einem Label, Mute. Ich erinnere mich lebhaft daran, in den Achtzigern im Haus unserer Nachbarn zu Depeche Mode und Yazoo herumgetanzt zu haben. Und in dunklen Kellern meinen Kopf zu DAF, Laibach und Nitzer Ebb geschüttelt zu haben – um nur ein paar wenige zu nennen“, so Chris Liebing.
Bei den Aufnahmen assistierte Ralf Hildenbeutel, der seit den 90er-Jahren als Produzent für unter anderem für Sven Väth arbeitet.

chris liebing burn slow album cover

Tracklist:
01. So Then... feat. Cold Cave
02. Zero One
03. And All Went Dark feat. Polly Scattergood
04. Novembergrey
05. Out Of This World
06. Card House feat. Miles Cooper Seaton
07. Ghosts Of Tomorrow
08. Polished Chrome (The Friend Pt. 1) feat. Gary Numan
09. Trilogy
10. No Regrets (The Friend Pt. 2) feat. Aleen


www.facebook.com/chrisliebingofficialamazon button
Foto: David Paul Larson
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Zumindest kommen die Parallelen nicht von ungefähr. Denn ein gewisser James Mendez (Jihad) sorgte Ende 2021 für die Initialzündung. „Wir sind schon länger befreundet gewesen. Bei einem Besuch spielte ich ihm einige Skizzen vor, er gab mir den Impuls, daran weiterzuarbeiten und eine VÖ anzustreben. Das war so eigentlich nie geplant“, sagt Niko zu VOLT.

Womöglich elementar: Der Freund aus Texas ließ etwas zurück. „James hatte mir sein Focusrite Interface geschenkt. Er verwendete es zuvor bei seinen Live-Auftritten und vermutlich auch für sein letztes Album.“ Das ist eine Erklärung für den brillanten Sound von bent. Dafür aber mindestens genauso wichtig: „Während des kreativen Prozesses greife ich instinktiv nach Chören, Flächen, Plucks und Bells. Melodieführung spielt dabei immer eine zentrale Rolle. Ich liebe elektronische Sounds mit Seele, die etwas auslösen … die ikonisch, zeitlos und organisch klingen – und Musik, die echt, authentisch und emotional ist.“

Echt, authentisch, emotional

Neben Depeche Mode waren es dann eben auch Mentallo & The Fixer, Benestrophe, Skinny Puppy oder FLA, die den Musiker prägten.

bent decades ep

Rund 20 Stücke nahmen Gestalt an, die ältesten drei davon – At This Place, Decades und Sirens Call – kommen in verschiedenen Versionen auf die EP. Bei einem Remix singt James Mendez (im Original ein Instrumental). Auch Amnistia, Object und Pyrroline konnten für Remixe gewonnen werden. Ansonsten macht der Aschheimer mit norddeutschen Wurzeln bis hin zu Mixing und Mastering alles selbst: „Getreu dem Motto, wenn’s nicht gut wird, geht‘s auf meine Kappe.“

Das wird mit Sicherheit nicht passieren. Im November oder Dezember 2023 soll die EP Decades erscheinen. Ein komplettes Album von bent folgt im kommenden Jahr.


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