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Liebknecht -
Haujobb, Architect, Covenant und, und, und: Daniel Myer hat viele Gesichter. Elektronisch basiert / produziert / dominiert sind alle seiner Projekte, versiert natürlich auch, und dabei jeweils in eine eigene Richtung orientiert. Liebknecht war bislang eher als Live-Techno-Projekt ausgelegt, eine Art Wundertüte, die immer für Überraschungen gut war. Doch jetzt fing der Leipziger gemeinsam mit Kumpane Rinaldo „Ribi“ Bite (Destroid) seinen Output für die ersten physischen Liebknecht-Releases ein.

Produkt 1 erscheint bei diversen Labels: Die Vinyls bei Ant-Zen und Ván Records, die CD bei Razgrom und das Digital-Release bei Hard Electronic. Die Tracks sind zum Teil von den EPs Köln und ICE Over Hamburg und Produkt bekannt, das Gros ist jedoch unveröffentlicht.
Musikalische oder produktionstechnische Unterstützung hat Myer eigentlich nicht nötig, doch er bekam trotzdem welche. Und über Beiträge von Thomas P. Heckmann, The Hacker oder David Carretta wird sich sicherlich niemand beschweren. Damit ist klar, wo beziehungsweise wie hier die Musik spielt: Techno, EBM, Electro, Industrial – alles geht, alles klingt frisch, alles passt ineinander, alles zieht zum Dancefloor.



Liebknecht ist momentan auf Tour mit den einstigen EBM-Haudegen Nitzer Ebb, die seit Neuestem auch die clubbigeren, modernen Electro-Töne bevorzugen und ihr Liveset entsprechend angepasst haben.


www.facebook.com/LiebknechtOfficial

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klangstabil live 2024

 

„NCN Festival 2024: Klangstabil – exklusive Headlinershow“, so war es am letzten Wochenende in Deutzen auf großen Bannern zu lesen. Besucher rieben sich die Augen, schauten noch mal hin. Tatsächlich! Und jetzt rumort es in der Electro-Welt: Comeback, Tour, Album? VOLT funkte für die harten Fakten nach Norwegen.

bent niko martens

 

In Süddeutschland wohnen und perfekten Austin-Electro produzieren – das erlaubt sich Niko Martens seit geraumer Zeit mit seinem Projekt bent. Nach einigen Demos erschien nun der erste finale Track als Vorbote für eine Debüt-EP. Kann hier wirklich alles mit rechten Dingen zugehen?

Zumindest kommen die Parallelen nicht von ungefähr. Denn ein gewisser James Mendez (Jihad) sorgte Ende 2021 für die Initialzündung. „Wir sind schon länger befreundet gewesen. Bei einem Besuch spielte ich ihm einige Skizzen vor, er gab mir den Impuls, daran weiterzuarbeiten und eine VÖ anzustreben. Das war so eigentlich nie geplant“, sagt Niko zu VOLT.

Womöglich elementar: Der Freund aus Texas ließ etwas zurück. „James hatte mir sein Focusrite Interface geschenkt. Er verwendete es zuvor bei seinen Live-Auftritten und vermutlich auch für sein letztes Album.“ Das ist eine Erklärung für den brillanten Sound von bent. Dafür aber mindestens genauso wichtig: „Während des kreativen Prozesses greife ich instinktiv nach Chören, Flächen, Plucks und Bells. Melodieführung spielt dabei immer eine zentrale Rolle. Ich liebe elektronische Sounds mit Seele, die etwas auslösen … die ikonisch, zeitlos und organisch klingen – und Musik, die echt, authentisch und emotional ist.“

Echt, authentisch, emotional

Neben Depeche Mode waren es dann eben auch Mentallo & The Fixer, Benestrophe, Skinny Puppy oder FLA, die den Musiker prägten.

bent decades ep

Rund 20 Stücke nahmen Gestalt an, die ältesten drei davon – At This Place, Decades und Sirens Call – kommen in verschiedenen Versionen auf die EP. Bei einem Remix singt James Mendez (im Original ein Instrumental). Auch Amnistia, Object und Pyrroline konnten für Remixe gewonnen werden. Ansonsten macht der Aschheimer mit norddeutschen Wurzeln bis hin zu Mixing und Mastering alles selbst: „Getreu dem Motto, wenn’s nicht gut wird, geht‘s auf meine Kappe.“

Das wird mit Sicherheit nicht passieren. Im November oder Dezember 2023 soll die EP Decades erscheinen. Ein komplettes Album von bent folgt im kommenden Jahr.


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