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Monographic -
Monographic waren vor zwei Jahren die erfrischende, ungeschliffene Post-Punk-Neuentdeckung mit dunklen Anwandlungen von Shoegaze und Psychedelic-Rock. Auf dem zweiten Album Structures, das Ende letzten Jahres erst digital und jetzt endlich auch auf CD erschienen ist, zeigen sich die vier Musiker aus Hamburg noch komplexer und ausgefeilter. Wir wollten von Sänger Björn wissen, in welche Richtung die Reise seiner Band geht.


Structures ist euer zweites Album. Was habt ihr nun besser gemacht als beim ersten?
Wie schon beim Debüt waren wir in Madrid für die Aufnahmen. Das erste Album hatten wir komplett analog aufgenommen, also auf Band, da war nicht viel Zeit und wenig Platz für zusätzliche Spuren und Overdubs. Bei Structures arbeiteten wir digital und hatten daher die Möglichkeit, Overdubs zu erstellen, welche einfach nötig waren, um den Sound runder klingen zu lassen. Außerdem hatten wir uns jetzt Gedanken gemacht, welche zusätzlichen Instrumente wir noch in die Songs einbauen könnten, so kamen mehr Percussions und Synthesizer ins Spiel. Mixing und Mastering hatten wir dieses Mal in Hamburg bei Timo Höcke in der Wellenschmiede machen lassen, was einfach die beste Entscheidung war! Wir, also Ric und ich, haben sehr viel Zeit mit Timo beim Mixing verbracht, um den besten Klang aus den Aufnahmen rauszuholen. Und wir sind echt begeistert von den Ergebnissen!

Schlagen sich neue Einflüsse in eurer Musik nieder?
Neue Einflüsse sind allgegenwärtig. Es ist aber schwierig, einzelne Namen zu nennen. Ich höre sehr viel Musik, jeden Tag, da passiert es schnell, dass man einen bestimmten Song, einen Refrain oder einfach nur ein Riff hört, welches den Ausschlag gibt, ein eigenes neues Lied zu schreiben. Mit den heutigen Möglichkeiten beziehungsweise der heutigen Technik ist es natürlich supereinfach, neue Ideen und Demos überall und jederzeit aufzunehmen. Ric und ich sind die Hauptsongwriter. Wir schicken uns hier und da unsere Ideen, und der andere schaut, was er da noch mit einbringen kann.

Ihr listet drei Bandmitglieder auf, bei Live-Auftritten ist aber immer noch ein Bassist dabei. Wie kommt’s zu der wundersamen Vermehrung?
Du schaust ja genau hin! [lacht] Wir sind nicht gerade sehr hinterher, was die Aktualisierung unser Bandseiten betrifft … Also, kurz und knapp: wir sind vier Leute!

Seht ihr euch als Teil einer neuen Shoegaze- beziehungsweise Psychedelic-Rock-Bewegung an?
Ich finde diese Genre-Klassifizierungen irgendwie kompliziert. Wenn ich danach gefragt werde, kann ich nie genau sagen, welche Art Musik wir machen. Ist es jetzt Post-Punk, New-Wave-Shoegaze oder sogar Psychedelic? Dies als neue Bewegung zu bezeichnen, ist auch schwierig. Irgendwie gab es schon alles. Man kann das Rad ja nicht neu erfinden, aber verbessern ...

Ihr habt für das neue Album bei Cold Transmission unterschrieben, die einige der feinsten Underground-Bands unter ihre Fittiche genommen haben. Fühlt ihr euch wohl in dieser Gesellschaft?
Wir sind superglücklich, bei Cold Transmission mitwirken zu können. Die sind einfach super und machen alles für die Szene und für die Bands! Besonders die Mischung aus den verschiedenen Acts ist toll, da ist es schwer, einen Favoriten zu nennen. Wir sind froh, uns in diese Liste einreihen zu dürfen.


Drei Lieblingssongs:
1. Siouxsie And The Banshees Arabian Knights
2. Iggy And The Stooges Gimme Danger
3. Beat Happening Our Secret

Wunschkandidat für eine künftige musikalische Zusammenarbeit:
John Maus

Wichtigstes Vorhaben für die nächsten Monate:
An neuen Ideen arbeiten und alles daran setzen, sie zu verwirklichen. Kurz und knapp: neue Songs schreiben und recorden.

Bestes Album 2018:
Da gibt es nicht so viele. Aber ich finde Alice von Karies super!

Vielversprechendster Newcomer:
Levin Goes Lightly. Ich bin sehr gespannt auf das neue Album.



monographic structures album cover artwork


www.facebook.com/pg/MonographicBand amazon button
www.facebook.com/coldtransmissionmusic
Foto: Michael Gamon




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The Gathering video clip
The Gatering -
Bevor es The Gathering gab, gab es bereits The Gathering. Unsinn? Nein, Tatsache: 1985 gingen die kanadischen The Gathering aus der New-Wave-Band A Cast Of Thousands hervor, da hatte Anneke van Giersbergen von den niederländischen The Gathering noch im Schulchor geträllert. Gary Economy, Jeff Pawson und Peter Burns ließen sich von The Cure oder The Killing Joke

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