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Keith Flint von The Prodigy ist tot -
Wie die britische Tageszeitung The Sun zuerst berichtete und diverse Quellen mittlerweile bestätigten, ist Keith Flint, Sänger von The Prodigy, heute Morgen tot in seinem Haus in Brook Hill, Dunmow, Essex aufgefunden worden. Gegenüber dem NME sagte ein Pressesprecher der Polizei, dass die Einsatzkräfte kurz nach 8:00 Uhr zur Hilfe gerufen worden sind, vor Ort aber nur noch den Tod Flints feststellen konnten. Ein gewaltsamer Tod läge ersten Erkenntnissen zufolge nicht vor, weitere Untersuchungen stünden nun an, heißt es. Keith Flint wurde nur 49 Jahre alt.

Update: Sein Bandkollege Liam Howlett schreibt bei Instagram: „Die Nachricht ist wahr. Ich kann es nicht glauben, aber unser Bruder Keith hat sich am Wochenende das Leben genommen. Ich bin zutiefst erschüttert, verdammt wütend und verwirrt. Mein Herz ist gebrochen. R.I.P ...“

Keith Flint hatte seit vielen Jahren mit Drogenproblemen und Depressionen zu kämpfen. In früheren Interview sprach er hin und wieder über seine Sucht und die damit einhergehenden psychischen Probleme. Was ihn jedoch bislang von diesem schockierenden letzten Schritt abhielt, das sollen in erster Linie Angst vor dem Danach und die Liebe zu seinen Hunden gewesen sein.

keith flint the prodigy suicide instagram shot
Erst Anfang November 2018 erschien mit No Tourists nach längerer Pause ein neues Album von The Prodigy, das musikalisch an frühere Großtaten anknüpfen konnte. Im Mai sollte eine US-Tour des Trios stattfinden.




The Prodigy war ein britisches Trio, das das Bild der elektronischen Musik der 1990er-Jahre maßgeblich prägte und vielfach für frischen Wind im Musikbusiness sorgte. Bereits das Debütalbum Experience von 1992 verknüpfte Techno, Rave und Acid House mit Breakbeat und Jungle. Die Singles Jericho, Charly und vor allem Out Of Space entwickelten sich zu Tanzflächenhits mit ganz eigenständigen Charakteren.

Music For The Jilted Generation führte 1994 den Pfad fort und lieferte neuen Brennstoff für die Discos und Clubs: Voodoo People und No Good sorgten für verknotete Arme und Beine, während Poison bereits ankündigte, was 1997 zum ganz großen Durchbruch führte: The Prodigy hatten ein neues Genre erfunden, das man längst als Big Beat kennt.

the prodigy the fat of the land album cover artwork

Firestarter, Smack My Bitch Up, Breathe ... die Hitserie nahm nun so richtig Fahrt auf. MTV sendete die großartigen Clips beinahe im Stundentakt, The Prodigy spielten in riesigen Hallen und mischten an der Spitze der Charts mit. Weltweit. Der dazugehörige Longplayer The Fat Of The Land verkaufte sich millionenfach. Allein in Großbritannien erlangte er 4-fach-Platin und in den USA Doppel-Platin-Status.
Es folgten mehr oder weniger glückliche Solokarrieren und diverse Schaffenskrisen, die 2004 in das wenig überzeugende Album Always Outnumbered, Never Outgunned mündeten. Fünf Jahre darauf, mit Invaders Must Die, hatten The Prodigy sich wieder gefangen. Seitdem ging das Trio wieder regelmäßig auf gefeierte Tourneen und veröffentlichte zwei weitere Top-10-Alben.
Wie es nun mit der Band weitergeht, wird sich zeigen.



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