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Es gab Zeiten, da haben sie exakt dieselbe Auffassung vertreten: Solange Leber und Nieren ihren Dienst nicht völlig versagen, kann noch was rein. Flüssig, in Pulverform, fest. Oben, unten, überall.
Der eine lässt sich kurz vor Erreichen des Deliriums noch beim versuchten Verzehr eines Burgers filmen und ist nicht mehr dazu in der Lage, die digitale Verbreitung des Clips zu unterbinden. Der andere schildert indes freiwillig Momentaufnahmen einer jahrzehntelangen einzigen Ausschweifung in seiner Autobiografie, um den Leser schließlich mit der sich aufdrängenden Frage zurückzulassen: Wie ist es möglich, dass dieser Mann noch am Leben ist?

Davon abgesehen verband David Hasselhoff und Al Jourgensen bis dato exakt nichts.

Während der eine als Michael Knight freundlich Konversation mit seinem Auto betrieb und hin und wieder böse Buben stellte, erfand der andere ein vor Gewalt strotzendes neues musikalisches Genre. Als der erste so lange von Freiheit sang, bis die Berliner Mauer schließlich nachgab, schrieb der andere im Heroinrausch Songs gegen Amerika für ein Platinalbum. Und als der Ministry-Chef just im Geld zu schwimmen begann, zog „Mitch Buchannon“ ertrinkende blonde Schönheiten mit kleinen Nasen und großen Brüsten aus den Fluten vor Malibu Beach.

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Vor 30 Jahren wären sie sich besser nicht über den Weg gelaufen, vor 20 wären sie körperlich kaum dazu in der Lage gewesen, doch irgendwann in jüngerer Vergangenheit muss es zur Begegnung gekommen sein.
Anlass gab offenbar ein Remix, den Jourgensen mit DJ Swamp für The Hoffs Version von „Sweet Caroline“ (im Original von Neil Diamond) produzierte. Auf bizarre Weise ergänzen sich die beiden tragischen Helden sogar auf dem gemeinsamen Foto. Dennoch bleibt zu hoffen, dass:

A) man den Hasselhoff-Song niemals in der nicht-remixten Form zu hören bekommt

B) das Treffen nicht auf dem Küchenboden, im Krankenhaus oder Jenseits endete, damit man

C) von Ministry künftig wieder in komplett anderem Kontext hört


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Foto: Facebook/Ministry
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Depeche Mode Tickets 2023 Vorverkauf

 

Der Ticket-Vorverkauf für die Memento Mori Tour 2023 von Depeche Mode hat begonnen. Am Mittwoch konnten Inhaber eines Paypal-Accounts bereits auf limitierte Kontingente aller Kategorien zugreifen. Die Preise für die Karten rangieren etwa zwischen 80 und 140 Euro und gestalten sich nur unwesentlich höher als vor fünf Jahren, liegen zudem deutlich unter denen anderer Weltstars, die zuletzt deutsche Stadien beehrten.

Depeche Mode Tour 2023

Damit dürfte endgültig klar sein: Nach dem unverhofften neuen Foto, das Dave Gahan und Martin Gore offenbar bei der Arbeit an neuen Songs zeigt, wird die Kultband wohl im Sommer 2023 wieder auf Tour gehen und zuvor auch ein neues Album veröffentlichen. Mehr wissen wir aber erst ab übernächstem Dienstag, wenn 13 Uhr im Berliner Ensemble in Berlin-Mitte die ganz harten Fakten verkündet worden sind.

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